Hand-, hof- und hausgemachtes CH-Bioprodukt

 

Mit dem privaten Gütesiegel suissebio werden Bioprodukte ausgezeichnet, die mehrheitlich und wo immer möglich mit Rohstoffen aus Schweizer Bioanbau in der Schweiz hand-, hof- und hausgemacht kreiert wurden.

 

Selbstverständlich wird der suissebio-Betrieb von Marco Paroni unabhängig von diesem Gütesiegel von einer zertifizierten Kontrollstelle gemäss den Regeln der Schweizer Bioverordnung jährlich genaustens kontrolliert und zertifiziert. So ist doppelt und dreifach garantiert, dass auch bei ihm Bio drin ist, wo suissebio draufsteht.

 

Für die Bio-Zertifizierung muss Bioimker Paroni wichtige Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören beispielsweise die Bekämpfung der Varroamilben als natürlicher Parasit, aber auch aller anderen Krankheiten ohne Chemie, unbearbeitetes Holz als Baumaterial für die «Beuten» – die «Behausungen» der Bienenvölker – genauso wie die Verwendung von giftklassefreien Farben für die Bemalung der Beuten. Alle Bio-Bienenvölker müssen zudem einer europäischen Rasse entstammen, sie dürfen nur zusätzliches Futter biologischen Ursprungs erhalten und der Standort der Bienenvölker darf nicht in der Nähe von Autobahnen, Industriegebieten oder einer Kehrichtverbrennungsanlage sein. Marco Paroni achtet beim Imkern zudem darauf, den Brutraum der Bienen mit der Honigentnahme nicht zu tangieren.

 

Den Honig im Brutraum überlässt er den Bienen, damit das Volk sich optimal mit eigenem Futter versorgen kann. Dies ist wichtig für die Vitalität und die Gesundheit des Volkes. Paronis Honig wird nur aus den unbebrüteten Waben geerntet. Ausserdem verzichtet der Bioimker auf eine zusätzliche Fütterung mit Zuckerwasser nach der ersten Honigentnahme im Frühling.

 

Dieses «Zwischenfüttern» wäre zwar nach Bioverordnung durchhaus zulässig, für Marco Paroni ginge dieser Kompromiss und Eingriff aber zu stark zu Lasten der Qualität seines Honigs. Das will er nicht. Ebenso selbstverständlich ist sein Verzicht auf eine Erwärmung des Honigs vor der Abfüllung. Auch das wäre bei Bio durchaus gestattet. Aber: Die Hitze zerstört einen Grossteil der über 400 nachgewiesenen Inhaltsstoffe im Honig. Für Marco Paroni undenkbar!

 

Sie haben natürlich recht: Nicht beeinflussen kann der Imker, wo die Bienen ihre Pollen und den Nektar sammeln, ob auf den Feldern eines biologisch anbauenden Bauern oder im konventionellen Wald.

 

Marco Paroni ist aber aus Erfahrung überzeugt, dass die Bienen das selbst biomässig regeln: «Wird eine Vegetation in einem Ausmass mit Spritzmitteln belastet, das die Bienen nicht mehr verkraften können, sterben sie noch auf der Blüte oder sie tragen die Chemie in die Brut und das Volk stirbt ab. Ist die Vergiftung weniger stark, ist die Biene in der Lage, diese Stoffe zu filtern. Die Bienen reinigen Pollen und Nektar so, dass die Rückstände nicht in den Honig kommen und das Volk stark bleibt und überlebt.»

 

Paronis Blütenhonig, Waldhonig, Bergblütenhonig, Tessiner Honig und Robinienhonig suissebio finden Sie jetzt im 250g- oder 500g-Glas im Fach- und Biofachhandel. Oder Sie schauen sich gleich hier im Hofladen um.

 
 
 

 

 

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